14.02.Doors: 19:00,Show: 20:00

STP Hamburg Konzerte GmbH präsentiert:

WHEEL


WHEEL
Wheel: Ein Film aus Progressive Rock!


Britisch-finnische Rocker erschaffen komplexe Kopfkino-Welten
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Debütalbum „Moving Backwards“ erscheint im Februar.

Es war ein langer und steiniger Weg zu sich selbst: Über eine Vielzahl an Experimenten, Umwegen und Formationen hat der Brite James Lascelles letztlich im fernen Finnland seine stilistische Stimme und musikalische Erfüllung gefunden. Gemeinsam mit drei lokalen Musikern, die Lascelles in seiner Wahlheimat Helsinki traf, formulierte er eine aufregend neue, eigenständige Version von komplexem Progressive Rock und NewMetal, der zwischen hymnischen Melodien und atmosphärischen Filmsounds kaum Grenzen kennt. Nach zwei in Skandinavien weithin beachteten EPs erschien im vergangenen Februar „Moving Backwards“, das Debütalbum seines Quartetts Wheel, das in zahlreichen internationalen Magazinen Bestnoten erhielt und unter Kennern als ein heißer Anwärter auf das „Debütalbum des Jahres“ gehandelt wird. Anfang kommenden Jahres gehen Wheel auf große Europatour, in deren Rahmen sie zwischen dem 14. und 22. Februar 2020 auch für fünf Shows in Hamburg, Köln, Wiesbaden, München und Berlin naxch Deutschland kommen.

Ein Lebensweg ganz im Dienst der Musik war für James Lascelles schon früh alternativlos. Bereits als Teenager galt er in der lokalen Szene als begabter Multiinstrumentalist und ließ seither kaum eine Band und Gelegenheit aus, mit denen er sein breites Portfolio als Musiker erweitern konnte. Doch keine dieser Formationen schaffte es bis hinüber ins Profilager. Oft habe diesen Bands etwas an Mut und Originalität gefehlt, urteilt er selber in der Rückschau. Stattdessen zog er sich zunächst resigniert ins Muckertum zurück und schloss sich zwei Freunden an, die in Finnland eine gut beschäftigte Coverband gegründet hatten. Und zwar derart gut beschäftigt, dass Lascelles 2010 ganz nach Helsinki zog.

Dort stieß er auf die drei Musiker Roni Seppänen (Gitarre), Mikko Määttä (Bass) und Santeri Saksala (Schlagzeug). Mit diesen dreien verband Lascelles nicht nur eine ähnliche Musiksozialisation, die in Metal und Rock stets nach dem besonders Komplexen, Durchdachten und Unkonventionellen sucht. Sondern auch der dringende Wunsch, mit der eigenen Band ebenfalls zu diesen besonderen Ausnahmekünstlern zu zählen. Und zuletzt ein geteiltes, großes Faible für atmosphärische Filmmusik. Aus diesen Haupt-Koordinaten formte sich kurzerhand ihr neues gemeinsames Projekt Wheel, das alle oben beschriebenen Attribute bis ins Knochenmark erfüllt.

Die Musik von Wheel, zunächst auf den beiden begeistert aufgenommenen EPs „The Path“ und „The Wheel“ anschaulich skizziert und seit Erscheinen ihres ersten Albums nun auch in Perfektion ausmodelliert, erreicht die Rock-Nerven auf vielschichtige Weise: Mitunter erreichen die kompromisslos-progressive Tiefe von Tool, aber auch die raue Hemdsärmelig­keit der Grunge-Götter Nirvana und Mudhoney oder die metallisch stadiontaugliche Breitenwirkung von Linkin Park. Dabei stellen Wheel ihr künstlerisches Output gerne in die Nähe von Horrorschriftsteller Stephen King und erweitern ihre energetisch dichten Kompositionen mit Klangbildern, zu denen sich tatsächlich apokalyptische Szenarien assoziieren lassen.

Lascelles beschreibt sein neues Herzensprojekt wie folgt: „Was die Haupteinflüsse angeht, stehen Tool sicherlich ganz oben auf der Liste. Daneben finden sich auch Karnivool und Meshuggah und einige Alternative-Bands wie Radiohead oder The Mars Volta. Wir sind generell breit aufgestellt, weswegen die Unterscheidung in Prog Rock und Prog Metal wenig zielführend ist. Dazu gesellt sich ein frühneunziger Seattle-Vibe, außerdem sind wir große Filmscore-Fans, insbesondere der Soundtrack zu '28 Days Later' von John Murphy hat es uns angetan.“ Dies alles kann und sollte man sich live anhören, wenn Wheel im Februar erstmals für fünf Shows nach Deutschland kommen.